Existieren oder leben. Neue Entwicklungen zu ME/CFS, Post-Vac und Long Covid
Datum: 26.05.2026, 08:52 Uhr | Produziert: Evangelische Akademie Frankfurt, Markus Schmid | 283 Klicks
Die Zahl der Menschen, die nach einer Infektion – zum Teil massiv – an chronischer Erschöpfung leiden, ist seit der Covid-19-Pandemie deutlich gestiegen. Viele Betroffene beschreiben ihren Alltag eher als Existieren denn als Leben. Sie und ihre Angehörigen kämpfen oft mit letzter Kraft für eine bessere Versorgung, für mehr Anerkennung und für mehr Investitionen in Forschung und Aufklärung. Das Bundesforschungsministerium hat nun den Zeitraum 2026 bis 2035 zur „nationalen Dekade gegen postinfektiöse Krankheiten“ ausgerufen. Mit einem Budget von 500 Millionen Euro soll die Erforschung der Ursachen intensiviert und die Entwicklung gezielter Therapien vorangetrieben werden. Für uns ein Anlass, erneut einen kritischen Blick auf die derzeitige Situation der Betroffenen sowie die neueren Entwicklungen in Forschung und Politik zu werfen. Diskussion vom 18. Mai 2026 mit Dr. Tobias Appel (Universitätsklinikum Frankfurt), Evelyn Fay (#LiegendDemo), Annete Lindemann (ME-Hilfe), Investigativjournalist Martin Rücker und Prof. Dr. Carmen Scheibenbogen (Charité – Universitätsmedizin Berlin), moderiert von Kim Diehl.

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