ERINNERN HEISST LEBEN - FILME VON RÓZA BERGER-FIEDLER
Datum: 27.04.2026, 18:00 Uhr | Produziert: DFF - Deutsches Filminstitut und Filmmuseum, Frauke Haß | 78 Klicks
Róza Berger-Fiedler (*1940) gehört zu den wenig bekannten, aber außergewöhnlichen Dokumentaristinnen des DDR-Kinos. In Frankreich geboren, wo ihre polnisch-jüdische Familie die Shoah überlebte, wuchs sie nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Polen auf, bevor sie 1957 in die DDR übersiedelte. Ihre ersten Filme porträtierten vor allem selbstbewusste, unabhängige Frauen. In den letzten Jahren des DEFA-Studios vor der
Wiedervereinigung begann sie Filme über jüdisches Leben in der DDR und die Ermordung der deutschen Juden in der Shoah zu drehen, was bis dahin in der Produktion der DEFA geradezu ein Tabu war. Filmemacherin Róza Berger-Fiedler im Gespräch mit Rebecca Lyson (Übersetzerin und Juristin). Diese Reihe wird von Gary Vanisian (Filmkollektiv Frankfurt) kuratiert und organisiert.

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