Hans-Jürgen Syberberg im Gespräch über DEMMINER GESÄNGE (2023)
Datum: 28.01.2026, 20:15 Uhr | Produziert: DFF - Deutsches Filminstitut und Filmmuseum, Frauke Haß | 29 Klicks
Anlässlich des 90. Geburtstags von Hans-Jürgen Syberberg ehrt das DFF den Regisseur mit einer Hommage, die einen Einblick in sein vielfältiges und radikales Schaffen gibt. Syberberg gilt als zentrale Figur des bundesdeutschen Nachkriegskinos. Im Kontext des Neuen Deutschen Films suchte er als unangepasster und Enfant Terrible einen eigenen Weg - seine Filme, die sich häufig mit der deutschen Vergangenheit und Geschichte auseinandersetzen, polarisieren dabei bis heute. „Syberbergs erster Film seit drei
Jahrzehnten, DEMMINER GESÄNGE, ist einer seiner überraschendsten. Charakteristisch dicht und ambitioniert, ist er zudem zentripetal in seiner Struktur und ungewöhnlich spezifisch in seiner geografischen Verortung. Die westpommersche Stadt Demmin war Schauplatz schockierender Ereignisse in der letzten Woche des Zweiten Weltkriegs, und der Film gibt persönlichen Berichte von Einwohnern der Stadt Raum. DEMMINER GESÄNGE ist sowohl ein Akt der Trauer als auch der Wiederbelebung und eine facettenreiche Reflexion über die Paradoxien der Geschichte.“ (Richard I. Suchenski, Film Secession).

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