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Radar e. V. - Radio Darmstadt

Aurel Jahn 6208 Klicks | 22:07 Uhr, 29.03.2013

GEMA Interview

Auch am letzten Arbeitstag, bevor die neuen GEMA Tarife gelten, ist die GEMA nicht bereit mitzuteilen, in welche neuen Verträge die DJs ab Ostermontag gezwungen werden. Diese können sich ja nicht wehren (es gibt ja die juristischen Kunstgriffe wie GEMA Vermutung etc.) und ich habe trotz ausdrücklicher Nachfrage die Verträge, die ab 1. Apr. gelten, nicht bekommen. Das heißt, die DJs werden gezwungen Verträge zu unterschreiben, die sie schlicht nicht kennen können. In anderen Bereichen der Wirtschaft nennt man so was sittenwidrig, die GEMA verlässt sich auf das Monopol.
Jürgen Baier teilt noch mit, daß er der Meinung ist, daß Hochzeiten "im Sinne des Gesetzes öffentliche Veranstaltungen" und dann natürlich auch GEMA pflichtig sind! Das ist wirklich ganz neu und ein Hinweis auf das, was noch kommt!
Zusätzlich teilt er mit, daß auf die DJs auch Zahlungen, an die GvL zu kommen. Diese äußert sich aber auch nicht. Das kennt man ja schon.
Jürgen Baier ist GEMA Bezirksdirektor für Bayern und hat den Tarif verhandelt. Er ist auch beauftragter für Tarif und Gesamtvertragsfragen.
Ich habe 12 DJs gefragt 2 wußten, daß diese neue Gebühr auf sie zu kommt.
Meine Vermutung: Die GEMA wird ab 1. Jan. 2014 alle DJs (natürlich mit voller Kostenforderung von 0,13 EUR * Anzahl aller mitgebrachten Titel + Strafe) anschreiben.